10 Fragen an Katharina Funke

verfasst von Bianca

Juuuz.com Model Katharina Funke

Wir freuen uns, euch heute die bezaubernde Katharina Funke vorstellen zu dürfen.
Sie ist 24 Jahre alt und studiert in Freiburg Zahnmedizin. Seit 3 Jahren arbeitet sie als Model und finanziert sich damit ihr Studium.
Auf welchem Weg sie zum Modeln gekommen ist und wie sie das Modelbusiness erlebt, wird sie uns nun erzählen…

1.) Wie bist du zum Modeln gekommen?
Ich hatte in der Zeitung von einem Casting für ein größeres Charity-Event, das unter anderem zwei Modenschauen beinhaltete, gelesen. Spontan habe ich beschlossen daran teilzunehmen. Ich sah darin die Chance, einmal zu sehen wie das alles denn so abläuft ;-) . Prompt wurde ich dann auch noch genommen und hatte riesigen Spaß daran. Wieder zurück, bewarb ich mich bei diversen Agenturen und fing mit Testshootings an – so kam das Ganze in‘s Rollen.


2.) Musstest du dafür etwas aufgeben? Wenn ja, hat es sich gelohnt?
Nein, denn ich stand gerade am Anfang meines Studiums und hatte genug Zeit, alles nebenher laufen zu lassen. Mittlerweile bin ich terminlich nicht mehr ganz so flexibel, da mein Studium für mich Priorität hat – oft schweren Herzens ;-) . Zum Glück habe ich aber spätestens in den Semesterferien immer wieder seeehr viel Zeit…

3.) Was macht am meisten Spaß daran?
Man kommt viel herum und lernt oft tolle neue Leute kennen.

4.) Was war dein größter Erfolg bzw. dein aufregendstes Erlebnis?
Ich finde jede größere Modenschau klasse und den Moment, in dem man rausgeht…

5.) Gab es auch frustrierende Momente?
Frustrierend ist es auf jeden Fall, wenn man kurz vor einem Job steht, sich schon darauf freut und der Kunde sich dann doch für ein anderes Model entscheidet…..

6.) Was muss ein Model alles beachten (Fitness, Ernährung, etc. …)?
Natürlich ist es wichtig, sich gesund zu ernähren und Sport zu treiben – der Körper ist schließlich das Kapital eines Models. Ich brauche ausserdem genug Schlaf. Dann überstehe ich auch Tage, die von morgens bis abends stressig sind und an denen es auch mal nur Gummibärchen und Brezeln zu essen gibt…

7.) Sind die Vorurteile gegenüber dem Model-Business was Drogen, Magerwahn und gnadenlosen Konkurrenzkampf angeht berechtigt?
Ich hätte mir alles auch so ähnlich vorgestellt, habe es jedoch bisher als gegenteilig empfunden. Unter den Modellen herrscht meist totale Kollegialität, ich habe bei jeder Veranstaltung sehr liebe Mädels kennengelernt und es ist immer eher ein ‚wir‘ als ein jeder für sich oder jeder gegen jeden. Auch was das Gewicht angeht, bin ich selten mit ‚Magermodels‘ in Kontakt gekommen.
Die Tatsache, dass es in den großen Mode-Metropolen aber auch anders zugehen kann, ist mir auch schon zu Ohren gekommen.

8.) Wirst du, seitdem du mit dem Modeln begonnen hast, von deinem Umfeld anders wahrgenommen? Inwieweit hat sich dein Leben verändert?
Nur meine guten Freunde wissen, dass ich modele. Auf das Gerede und die Neider in einer kleinen Stadt hätte ich überhaupt keine Lust. In größeren Städten ist ein Model ja nichts besonderes, hier in Freiburg wurde ich manchmal schon mit großen Augen angeschaut…
Da ich nicht hauptberuflich modele, hat sich mein Leben nicht allzu sehr verändert. Natürlich ist man mehr unterwegs und hat weniger Zeit für anderes – das nehme ich aber gerne in Kauf.

9.) Hast du noch ein bestimmtes Ziel, das du gerne erreichen würdest?  Wärst du gegebenenfalls bereit, dich dafür unters Messer zu legen?
Ich möchte so lange es geht im Business bleiben und machen, was mir Spaß macht. Dafür brauche ich kein Botox, keine größere Oberweite oder Ähnliches…

10.) Wir bitten dich um eine kleine Selbsteinschätzung: für wie erfolgreich hältst du dich selbst?
Ein Topmodel bin ich leider nicht ;-) . Ich modele, um mir mein Studium zu finanzieren und komme damit gut klar. Natürlich habe ich mir schon oft überlegt, einfach noch einmal eine Pause einzulegen und ein oder zwei Jahre nur als Model zu arbeiten. Wahrscheinlich würde ich dann aber nicht in den harten Alltag eines Medizinstudiums zurückwollen. Von daher ist es mir ein lieber Ausgleich in einer anderen Welt und um Einiges angenehmer als im Café zu bedienen.

Wir bedanken uns bei Katharina für das Interview und wünschen ihr auch weiterhin viel Erfolg – sowohl im Studium als auch im Modelbusiness.

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