10 Fragen an Jenny Doll

verfasst von Bianca

photo_bigHallo liebe Juuuz-Mitglieder!

In Zukunft möchten wir euch hier in regelmäßigen Abständen einige unserer Mitglieder vorstellen. Diese Rubrik soll zum einen unseren Newcomern einen kleinen Einblick in das Model-Business gewähren, zum anderen werden auch unsere „alten Hasen“ sicher das ein oder andere zum Schmunzeln haben – vor allem wenn sie sich selbst in einer Antwort wiedererkennen ;-) .

Beginnen wollen wir heute mit dem Model Jenny Doll. Jenny kommt ursprünglich aus Baden-Baden und lebt in München. Sie ist 24 Jahre alt, gelernte Bankkauffrau und seit zwei Jahren hauptberuflich als Model tätig.


1.) Wie bist du zum Modeln gekommen?

Durch meine Schwester. Sie arbeitet auch als Model und hat mich vor 9 Jahren zu ihrer Agentur mitgenommen.

2.) Musstest du dafür etwas aufgeben? Wenn ja, hat es sich gelohnt?

Ja, ich habe meinen festen Bürojob aufgegeben, aber es war die richtige Entscheidung für mich und ich hätte es auf jeden Fall bereut, wenn ich diesen Schritt nicht gegangen wäre.

3.) Was macht dir am meisten Spaß daran?

Man lernt immer wieder interessante Menschen kennen, kommt viel herum und kann das Arbeiten mit dem Reisen verbinden. Shootings und Werbespot-Drehs machen mir am meisten Spaß, wobei auch alles andere seinen Reiz hat.

4.) Was war dein größter Erfolg bzw. dein aufregendstes Erlebnis?

Mein aufregendster Job war eine Modenshow für Alexander McQueen in Wien im Jahr 2008.

5.) Gab es auch frustrierende Momente?

Ja, die gibt es immer mal wieder. Vor allem, wenn man es für einen tollen Job in die End-Auswahl geschafft hat, den Job schon vor Augen hat und es dann doch nicht klappt.

6.) Was muss ein Model alles beachten (Fitness, Ernährung etc. …)?

Man sollte sich als Model gesund und ausgewogen ernähren und regelmäßig Sport machen. Wichtig ist ausserdem, natürlich zu bleiben und nur zu seriösen Agenturen zu gehen. Ich finde es auch wichtig, zuerst die Schule bzw. Ausbildung fertig zu machen, damit man eine gewisse Sicherheit sowie einen bestimmten Bildungsstand hat. Und egal wie erfolgreich man ist – man sollte auch immer auf dem Boden bleiben und nicht abheben.

7.) Sind die Vorurteile gegenüber dem Model-Business was Drogen, Magerwahn und gnadenlosen Konkurrenzkampf angeht, berechtigt?

In Deutschland empfinde ich das nicht so, die Kunden hier wollen Models, die gesund aussehen und nicht zu dünn sind, und die Models verstehen sich untereinander meistens sehr gut und sind auch befreundet. Man sieht sich eher als Kollege/in, als als Konkurrenz.

Allerdings ist der Markt zum Beispiel in Mailand oder Paris viel härter, der Konkurrenzdruck größer und es gibt dort durchaus auch Magerwahn und all  das.

8.) Wirst du, seitdem du mit dem Modeln begonnen hast, von deinem Umfeld anders wahrgenommen? Inwieweit hat sich dein Leben verändert?

Anfangs wollte ich nicht, dass andere mitbekommen, dass ich als Model arbeite, weil mich die Leute anders gesehen haben. Man geht ja nicht jeden Tag top-gestylt aus dem Haus und viele denken sich dann: „Wie??? DIE ist Model?“. Aber in einer Großstadt wie München, in der sehr viele Models leben, ist es auch nichts Aussergewöhnliches und man wird ganz normal behandelt. Mein Leben hat sich dahingehend verändert, dass ich sehr viel unterwegs bin und alles sehr spontan ist. Es kann sein, dass heute ein Anruf kommt, und ich für morgen eine Buchung bekomme und mich quasi schon auf den Weg dort hin machen müsste. Oder dass bis kurz vor dem Job nicht sicher ist, ob er statt finden kann (z. B. wenn er nur bei schönem Wetter stattfindet). Das macht die private Planung manchmal ein bisschen schwierig und man braucht Freunde, die es verstehen wenn man öfters mal kurzfristig absagen muss.

9.) Hast du noch ein bestimmtes Ziel, das du gerne erreichen würdest? Wärst du gegebenenfalls dazu bereit, dich dafür unter’s Messer zu legen?

Im Moment läuft soweit alles ganz gut. Ich würde mir wünschen, dass es mehr oder weniger so bleibt und ich noch lange als Model arbeiten kann. Ich würde auch später gerne in der Branche weiter arbeiten, vielleicht im Bereich Produktion. Die vielen Kontakte, die man mit den Jahren knüpft, wären dabei sicher hilfreich. Unter‘s Messer legen würde ich mich nicht um eines Jobangebots wegen. Ich würde mich dazu auch nicht von jemandem überreden lassen.

10.) Wir bitten dich um eine kleine Selbsteinschätzung: Für wie erfolgreich hälst du dich selbst?

Das ist schwer einzuschätzen. Es kommt immer darauf an mit wem man sich misst. Ich versuche mich immer mit den guten Kolleginnen zu messen – da eine höhere Messlatte auch ein größerer Anreiz ist. Ich würde sagen, dass ich  zu den Models gehöre, die ganz gut arbeiten -ein Topmodel bin ich leider nicht ;-) , aber ich habe von Anfang an erfolgreich gearbeitet und die Kunden buchen mich gerne immer wieder.

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10 Fragen an, Models 1 Kommentar » Tags: , ,
    


One Response to “10 Fragen an Jenny Doll”

  1. Alt Gold Verkaufen Says:

    Hört sich nett an. Woher kommen diese Infos?

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